Quadclub Kassel informierte über seine Fahrzeuge
von Marie Klement
Kassel. Sie sind schnell und erinnern an Spaßmobile: Quads. Meist als Geländefahrzeug genutzt, werden sie nun auch immer öfter im Straßenverkehr gefahren. Das führt immer mal wieder zu Ärger mit Autofahrern, die die Quad-Fahrer nicht ernst nehmen. Und auch zu Problemen mit Behörden und der Polizei, da die Rechtsgrundlage von Quads meist unbekannt ist.
"Dagegen wollen wir etwas tun", sagt Peter Büscher vom Quadclub Kassel, der zusammen mit Axels Boxenstopp, dem TÜV Hessen und dem MSC Melsungen 1927 zum ersten Quad/ATV-Infotag auf das TÜV-Gelände an der Knorrstraße geladen hatte. "Zum einen wollen wir so mit der Bevölkerung in Kontakt treten, um unser Hobby vorzustellen", erklärt Büscher. Gleichzeitig suche man aber auch den Kontakt mit Behörden und der Polizei, um über häufig auftretende Probleme sprechen zu können.
Zu diesen Problemen zählt beispielsweise die rechtliche Grauphase, in der sich die Quad-Fahrer noch bis vor kurzem befunden hätten. Grund hierfür ist, dass Quads wie Autos vierrädrig und mehrspurig sind und damit wie beim Pkw zunächst keine Helmpflicht bestanden habe. "Da hat die Rechtsgrundlage gefehlt", so Büscher.
Das hat sich mittlerweile aber verbessert. "Die Zulassung ist geregelt", sagt Büscher. Und auch der Helm sei seit dem Jahr 2004 Pflicht. "Ohne Helm zu fahren, wäre auch total leichtsinnig."
Keine Frage also, dass der Helm auch beim Infotag Pflicht war. Denn dort konnte man sich die Fahrzeuge nicht nur aus der Nähe anschauen, sondern auch mal selbst in einem Parcours fahren.
"Das haben viele Besucher genutzt", sagt Büscher, der sich über die positive Resonanz beim ersten Quad-Infotag freut. Und auch erste Gespräche mit Polizei und Ordnungsamt habe es gegeben. "Auch wenn man die noch verbessern kann."
Infos über den Quadclub Kassel gibt es unter u 0561-97 08 677 und im Internet: www.Quadclub-Kassel.de
12.05.2006/HNA Kassel
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