Bericht zur Reinhardswald - Trophy 2006
Wie mir Lilo vertraulich erzählte, hat Udo seinen Teller nicht abgegessen und schon hatten wir die Bescherung, gewittrige Regenschauer zogen über das Diemeltal, als die Reinhardswald – Trophy 2006 gestartet wurde. Trotz Wetter und das am Abend anstehende kleine Finale der WM hatten sich genug Teilnehmer eingefunden, um 8 Gruppen auf die Fahrt zu schicken. Udo und sein Team hatten eine tolle Strecke ausgearbeitet und hatten auf der gesamten Strecke Posten verteilt, bei denen die Teilnehmer durch Aufgaben punkten konnten.
Los ging’s über Körbecke, Bühne und Manrode zur 1. Station nach Trendelburg. Hier wartete das Bogenschiessen auf die Teilnehmer. Nach Absolvierung ging’s weiter durch Friedrichsfeld, Gottsbüren durch den Wald in Richtung Bad Karlshafen. Plötzlich vor einer Kurve stand ein Warndreieck und dann war ein abgestelltes Quad in einem Waldweg. Ein hilflos wirkendes junges Mädchen erklärte den Verlust des Schlüssels, den sie beim dringenden menschlichen Bedürfnis im Wald verloren habe. Wer sich an der Suche nach dem Schlüssel beteiligte, wurde vom abseits beobachtenden Posten mit Punkten belohnt.


An der 3. Station wurde nun der Abstandssinn der Teilnehmer auf die Probe gestellt. Halten 2,5 Meter vor einem Warndreieck und dann wurde nachgemessen. Die Fahrt führte dann über Bad Karlshafen auf die Strasse Richtung Neuhaus über die Weserbrücke zum Steinbruch an den Hannoverschen Klippen. Hier auf der 4. Station wurde mit Steinen gestoßen und die Weite ermittelt.
Nun führte die Fahrt durch Wald über Landes- und Bundesstraße über Polier nach Bodenfelde. Hier hatte Petra einen Posten bei einem Wohnmobilverleiher bezogen und es galt, Gegenstände in Beuteln zu ertasten.
Nach erfolgreichen Beenden fuhr man weiter über Gieselwerder wieder Richtung Gottsbüren. Auf halber Strecke ging dann aber die Fahrt Richtung Friedwald/Sababurg, wo man über eine weite Strecke durch den Wald die Fahrt so richtig genießen konnte. Auf halber Strecke hin zur Hauptstraße machte sich Posten Nr. 6 bemerkbar und lud zum Schätzen ein, wie viele Schrauben waren im Glas? Jetzt weiß ich es, es waren 45 Stück!

Am Parkplatz „Udenhauser Stock“ wartete Posten Nr.7 mit dem Hufeisenwurf und schon konnte man eine weitere Strecke schön ausfahren. Über Holzhausen, Rothwesten, Simmershausen, Vellmar, Ahnatal Heckershausen und Weimar, Fürstenwald und Ersten ging es hinauf zum Dörnberg. Beim Posten Nr. 8 warf man auf eine Dartscheibe und könnte (musste) sich über den Dörnberg informieren. Einmal Bergab in Zierenberg angekommen wurde man gleich beim Posten Nr.9 zum Dörnberg befragt, wer gut aufgepasst hatte, war hier klar im Vorteil.
Nun ging’s über Obermeiser, Niedermeiser und Zwergen zurück nach Liebenau. Bevor man aber wieder zum Sammelplatz fuhr, wartete die letzte Aufgabe auf die Gruppen, das Schätzen der Baujahre von 2 Motorrädern und einem Auto.

Nach der Auswertung wurde dann die Siegerehrung mit musikalischen Rahmen vorgenommen. Dies war die große Stunde des Quad und ATV Club Quadbude aus Göttingen. Diese Quadfreunde holten sich nicht nur den Wanderpokal, sie sicherten sich auch Platz 1 und 2 in der Einzelwertung. Tolle Leistung, tolle Gruppe, herzlichen Glückwunsch.
Schließlich wurde auch Udo als Veranstalter mit einem Pokal als Vater der Reinhardswald Trophy geehrt, Ehre, dem Ehre gebührt!

Dem Udo und der Lilo und dem gesamten
Team der Helfer und Helferinnen ein dickes Dankeschön für die rundum gelungene
Veranstaltung und Auf Wiedersehen bei der
Reinhardswald - Trophy 2007.
Weitere Bilder der Trophy finden Sie hier
Bilder und Text
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